5 ganz unterschiedliche Jobs mit Zukunftsperspektive

Der globalisierte Arbeitsmarkt macht es für junge Menschen immer schwieriger, den richtigen Berufsweg einzuschlagen. Im Idealfall wählen sie einen Job, der perfekt zu ihren Stärken passt. Nicht immer haben diese Berufe aber auch eine gute Zukunft in Aussicht. Im nachfolgenden Artikel stellen wir eine Handvoll Berufe vor, die auf jeden Fall eine Zukunftsperspektive besitzen.

 

1. Ghostwriter

Ghostwriter – ein Beruf, von dem viele Menschen bislang nichts gehört haben, beziehungsweise unter dessen Bezeichnung sie sich nicht viel vorstellen können. Ein Ghostwriter ist im Grunde eine Person, die Publikationen für Dritte schreibt. Sein Name erscheint also nicht in dem verfassten Werk. Menschen nutzen den Service eines Ghostwriters in den verschiedensten Lebenslagen: Häufig handelt es sich jedoch schlichtweg um Zeitgründe, in anderen Fällen fehlt fachgerechtes Wissen in einem speziellen Themengebiet.

Entgegen der allgemeinen Annahme handelt es sich beim Ghostwriting keinesfalls um Plagiate. Ghostwriter sind ganz einfach gesagt Verfasser von Texten wie jeder andere Autor auch, jedoch bleibt ihr Service ein Geheimnis zwischen ihnen und dem Auftraggeber. Sie treten zu keiner Zeit in Erscheinung und ihre Person bleibt im Dunkeln.

Das Ghostwriting ist keine Erfindung der Neuzeit, dennoch ist es ein absoluter Geheimtipp unter den Jobs mit Zukunftsperspektive. Nach wie vor handelt es sich um einen Bereich, über den relativ wenig geredet wird. Das bedeutet aber nicht, dass es in diesem Gebiet nicht viel zu tun gibt. Ghostwriter werden ständig gesucht. Agenturen wie Dr. Franke Consulting sind bereits seit über 25 Jahren im Bereich Ghostwriting tätig. Das Unternehmen engagiert Ghostwriter, die an wissenschaftlichen Arbeiten mitwirken. Die akademischen Autoren verfassen zuverlässig und professionell Arbeiten zu den verschiedensten Themen.

 

2. Altenpfleger

Die Zahlen sind eindeutig: Die deutsche Bevölkerung altert. Laut dem Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung erwartet man für das Jahr 2060, dass ein Drittel der Bevölkerung älter als 65 Jahre sein wird. Diese Entwicklung hat natürlich viele negative Auswirkungen, aber auch eine positive: Sie kreiert neue Arbeitsplätze im Bereich der Altenpflege.

Wer sich heute im Bereich Altenpflege ausbilden lässt, hat gute Chancen in den kommenden Jahren. Viele Hochschulen bieten das sogenannte Pflegemanagement (oder Pflegewissenschaft) als Studiengang an. Absolventen können eine Position in einem Altersheim oder Krankenhaus finden. Ihr Job ist es, die Pflegeversorgung zu koordinieren und zu verwalten. Im Rahmen des Controllings und der Finanzverwaltung arbeiten sie auch mit Krankenkassen zusammen.

Die zweite Berufsaussicht ist im Bereich Altenpflegekräfte angesiedelt. Diese Fachkräfte betreuen, pflegen und beraten ältere Menschen, die Hilfe im Alltag benötigen. Interessierte müssen sowohl psychisch als auch physisch belastbar sein und ein gutes Einfühlvermögen mitbringen. Zeitdruck und die Lösung schwieriger Situationen sind keine Seltenheit. Für den Berufseinstieg als Altenpfleger reicht in der Regel die mittlere Reife aus.

 

3. IT-Sicherheitstechniker

Ob Datenklau bei Kreditkarten, die unrechtgemäße Verwendung privater Daten oder andere Angelegenheiten rund um die Sicherheit von Unternehmen und Nutzern - Sicherheitstechniker sind Menschen, die in Zukunft immer häufiger gesucht werden.

Sicherheitstechniker im Bereich IT konzipieren, erstellen und betreuen sicherheitsrelevante Systeme. Laut der Bundesagentur für Arbeit handelt es sich um eine berufliche Weiterbildung, für die ein bundesweit einheitliches Zertifikat erworben werden kann.

Der Beruf des IT-Sicherheitstechnikers ist eine relativ breite Berufskategorie. Interessierte sollten sich aus diesem Grund nach ihrer erfolgreichen Ausbildung auf eine Spezialisierung festlegen. Fachgebiete umfassen beispielsweise die Bereiche Qualitätssicherung oder Kundendienst.

 

4. Markt- / Meinungsforscher

Meinungs- und Marktforscher erkunden die Seele des Konsumenten. In einer Welt, die davon lebt, Anzeigen direkt zur Zielgruppe zu bringen, bietet ein Job in diese Branche mehr als gute Aussichten. Markt- und Meinungsforscher arbeiten in Unternehmen, Verbänden oder Instituten. Sie erkunden anhand von Umfragen und Studien Verhaltensmuster und Einstellungen von Zielgruppen, werten die gesammelten Daten aus und entwickeln anschließend Markt- und Absatzprognosen.

Geschulte und begabte Meinungs- und Marktforscher sind jedoch mehr als Menschen, die mit Rohdaten arbeiten und diese anschaulich aufbereiten. In Zukunft werden sie nicht nur ihre Ergebnisse präsentieren, sondern auch vorschlagen, wie bestimmte Dinge verbessert werden können.

Interessierte dieses Berufsfeldes haben als Betriebswirte im Bereich Marketing oder als Sozialwissenschaftler gute Chancen. Wichtig ist, dass sie nicht vor Statistiken zurückschrecken. Ein Großteil des Jobs befasst sich mit dem Sammeln und Auswerten von Rohdaten sowie der anschließenden Aufbereitung.

Quereinsteiger können sich an den Berufsverband Deutscher Markt- und Sozialforscher wenden. Dieser bietet auch berufsbegleitende Seminare an.

 

5. Ingenieur für Energie- und Gebäudetechnik

Die Energiewende ist im vollen Gange und wird in absehbarer Zeit kein Ende erreichen. Neubauten müssen immer strengere Energiestandards einhalten. Im selben Zeitraum fehlt es an Lösungen, Altbauten günstig umzubauen, damit sie ihren Energiekonsum reduzieren können.

In dieser Zeit besteht in Deutschland noch immer ein Mangel an Ingenieuren. Insbesondere im Bereich Gebäude- und Energietechnik fehlen Experten. Weniger als 5.000 Bauingenieure schließen ihr Studium jedes Jahr ab. Im selben Zeitraum besteht die Branche aus Berufstätigen mit langjähriger Erfahrung. Jeder Dritte ist mindestens 50 Jahre alt. Junge Bauingenieure haben gute Einstellungschancen.

Interessierte müssen für diesen Berufsweg Fähigkeiten im Bereich Mathematik und Naturwissenschaften mit sich bringen. Das Studium spezialisiert sich auf die Fachbereich Physik, Mathematik, Elektro- und Strömungstechnik sowie Thermodynamik.